Der bekannte und beliebte Radiomoderator Sven Pistor ist aktuell mit seinem Programm „Reinste Fußballerotik“ in Deutschland unterwegs. Am 7. Februar war er im Düsseldorfer Capitol Theater zu Gast und begrüßte die rund 500 Zuschauer im Club mit den Worten „Willkommen in meinem Abenteuerland“ – es war eine Anspielung auf das parallel im großen Saal stattfindende „Abenteuerland Musical“. Pistor fragte noch einmal vorsichtig, ob auch alle richtig wären oder sich jemand in der Show geirrt hat…
Gleich zu Beginn sorgte der Radiomoderator für Stimmung im Saal, denn er fragte die Fangruppen ab. In Düsseldorf wurde natürlich zuerst nach den Fans von Fortuna gefragt, es waren auch viele vor Ort. Dann folgten Borussia Mönchengladbach, der 1. FC Köln und Bayer Leverkusen. Auch nach HSV-Fans fragte Sven Pistor – an diesem Abend allerdings vergebens. Immer wieder erzählte Sven Pistor Anekdoten. So auch über sein Tippspiel „Alle gegen Pistor“. „Neulich beim Metzger wurde ich erkannt und ein Kunde sagte zu einem anderen. Guck mal die Tippwurst ist da“, gab der gebürtige Kölner mit Anspielung auf seine eher schlechten Tipps zum Besten.
Er berichtete über Fußballlegenden wie Franz Beckenbauer – hier merkte der 52-Jährige an, dass man in den vergangenen Jahren nicht gut mit dem „Kaiser“ umgegangen sei – sowie Wolfgang Overrath, mit dem er einen Podcast aufgenommen hat und später auch ein Buch veröffentlichte, und Günter Netzer. Aber auch über Begegnungen mit Fans – vom MSV Duisburg und Rot-Weiß Essen.
Der erotische Teil kam näher, denn Pistor präsentierte Bilder von George Best, Pele und natürlich David Beckham. Und bei letzterem begann eine Zuschauerin in Reihe eins förmlich wegzuschmelzen, denn sie hatte bei der Anreise nach Düsseldorf ein 10×10 Meter großes Werbeplakat mit dem ehemaligen englischen Nationalspieler gesehen und schwärmte von dieser Aufnahme, auf der der heute 49-Jährige nur in einer Boss-Shorts zu sehen war und die Hand in der Shorts verschwand. Anschließend wurden schlechte Frisuren aus dem Fußballgeschäft präsentiert und natürlich kann auch ein skandalträchiges Maskottchen wie der Grotifant vom KFC Uerdingen – auch über darüber folgten herrliche Geschichten. Ebenso wie über die Ruhrpott-Legenden wie Klaus Fischer, Rüdiger Abramczik, Hermann Gerland oder auch den legendären Betreuer des FC Schalke 04, Charly Neumann. Immer wieder wurden auch Stimmen eingespielt.
Ein Großteil des Programms widmete Sven Pistor vor allem einem interaktiven Fußball-Quiz. In vier Runden konnten die Zuschauer mit dem Handy mitmachen. Es wurden vier Halbfinalisten gesucht, die dann um den Einzug ins Finale spielten. Den vier Halbfinalisten war schon ein Gewinn sicher, denn sie erhielten das Buch „Alleine kannst du nicht gewinnen“ von Wolfgang Overath und Sven Pistor. Dem Gewinner winkte ein Pokal.
Nach zweieinhalb Stunden inklusive Pause fand die „Reinste Fußballerotik“ im Düsseldorfer Capitol ein Ende. Vor dem Club stand Sven Pistor seinen Fans noch Rede und Antwort, signierte Bücher und Autogrammkarten und machte Selfie. Einen Tag später war Sven Pistor bereits im Studio des WDR und war bei Liga Live wieder am Mikrofon zu hören.